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„Corona-positiv“ - positive Erfahrungen und Erlebnisse im Religionsunterricht während der Corona-Zeit

So viele Kolleg*innen klagen über Hindernisse und Probleme durch die Corona-Beschränkungen in der Schule - kann man denn irgendetwas Positives aus dem Religionsunterricht in der Corona-Zeit berichten und mitnehmen?

Diese Frage beschäftigte uns Fachinspektor*innen angesichts der bereits lange andauernden Maßnahmen an den Schulen. Besonders in der sogenannten „Sicherheitsphase“, welche neben den schon gewohnten Absonderungen und dem Distance-Learning von häufigem Testen und Tragen der Masken auch im Klassenraum geprägt ist, begegnet uns allen Schule in ganz eigener Art. Und wer, wenn nicht Religionslehrer*innen, die täglich in der Klasse stehen, könnte besser davon erzählen?

So wurde bei den letzten Dienstbesprechungen des Pflichtschulbereichs (18.01.) neben dem, was vermisst wird, auch bewusst eine Reflexion zu positiven Erlebnissen und Erfahrungen im Religionsunterricht während dieser besonderen Zeit thematisiert und vorangestellt. Die Erzählungen waren unerwartet vielfältig und wertvoll, sodass ein kleiner Einblick für das eigene Unterrichten bereichernd und für unser psychisches Wohlbefinden stärkend sein kann - und worauf wir deshalb nicht verzichten sollten.

Der Bogen der Erzählungen spannte sich von einem neu in der Familie eingeführten gemeinsamen Vaterunser als Tischgebet über Freude darüber, wieder in der Schule sein und gemeinsam Rituale pflegen zu können, bis zur merkbaren Zunahme der Selbständigkeit und einen vom ganzen Ort wahrgenommenen Emmausgang einer Familie mit weiteren Verwandten.

Zwei wörtlich zitierte Beispiele dazu:

„Es sind viele ,intensivere' Kontakte entstanden, weil die Kinder sich oft auf Teams gemeldet haben. Mit großen oder kleinen Problemen. Die ,Privatscheu' wurde den Kindern genommen, bis hin zu nachmittäglichen Spielen, wenn Zeit war. ;)“

 

„Wir tanzen nun gemeinsam zum Stundenbeginn zu Liedern der Kisi-Kids.“

 

Wer gerne genauer in diese Sammlung schauen möchte: Auf den fünf zur Verfügung stehenden Bildern sind die schriftlich bei den Dienstbesprechungen im Jänner eingegangenen Rückmeldungen nachzulesen – es lohnt sich!